Workshops

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Folgende Workshops finden am Vortag der IA Konferenz (am Donnerstag, den 22.05.2013) statt.

Workshop-Location:
KALKSCHEUNE (Seminarräume, 1. und 2. Stock)
Johannisstr. 2
10117 Berlin

 

09:00-13:00 Uhr
Anja Weitemeyer, Ole Kleinert – Mobile-Clinic @ eResult
Jeremias Dombrowsky, Cornelia Erbs – Developing User Experience Design – So leicht ist Frontendentwicklung für Konzepter und Designer heute
(Fällt leider aus – Henning Breuer – Geschäftsmodellierung mit dem Business Modelling Starter Kit)
(Fällt leider aus – Dr. Carsten Totz – Branded Interaction Design – Markenprofilierende Interaktionen planen und gestalten)

 

14:00-18:00 Uhr
Jim Kalbach – UX Strategy – Using Design to Solve Business Problems
Stefan Freimark – Kundenworkshops lebendig und produktiv gestalten
Rolf Schulte Strathaus – Responsive Prototyping mit Axure 7
Oliver Gerstheimer – Million Dollar Ideation – Gute Frage. Super Ideen.

 

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Tickets für die IA Konferenz am 23. und 24. Mai müssen getrennt gekauft werden.


Workshop 1 – Do., 22. Mai, 09:00-13:00 Uhr

Mobile-Clinic @ eResult – Erkenntnisse der User Experience Forschung eingesetzt zur Optimierung mobiler Anwendungen und von Responsive Webdesigns!

Anja Weitemeyer, Ole Kleinert

Sie möchten Ihre Anwendungen, Inhalte oder Shop-Lösungen noch mehr an den Anforderungen & Wünschen derjenigen Nutzer ausrichten, die diese mit mobilen Endgeräten (Smartphone, Tablet) aufrufen?

Dann ist das Workshop-Angebot „Mobile-Clinic @ eResult“ auf der diesjährigen IA Konferenz für Sie genau das Richtige. 

Inhalt & Ablauf der eResult Mobile-Clinic

Anja Weitemeyer (Senior UX Consultant & Managing Partner) und Ole Kleinert (User Experience Consultant) starten den Workshop mit der Vermittlung von Erkenntnissen aus zahlreichen Analysen, Studien und Beratungsprojekten für mobile Anwendungen und Responsive Webdesigns.

Sie gehen dabei auf typische Fragestellungen ein:

  • Welche Guidelines sind wichtig und wie können diese eingehalten und umgesetzt werden?
  • Welche Good Practices gibt es?
  • Feldtest vs. Laborsituation: Wann ist ein Use-Lab geeignet, welche Grenzen gibt es?
  • Wie werden Use-Labs mobiler Anwendungen ganz praktisch realisiert?
  • Auf welchen Devices sollten Sie am besten testen?
  • Welche Anzahl an Probanden ist optimal?
  • Autarke Tests vs. kombinierte Tests?

Die eResult Berater bieten Ihnen Antworten auf diese Fragen – nicht zuletzt veranschaulicht auf Basis von Projekt- und Fallstudienberichten.

Im Mittelpunkt steht die Verdeutlichung des Nutzens einer systematischen, an Ihren Kunden & Nutzern ausgerichteten Analyse und Optimierung.

Bei der Vorstellung von Good Practices greifen Anja Weitemeyer & Ole Kleinert auf einen Pool mit mehr als 3.000 Fundstücken zurück. So liefern sie Ihnen wertvolle Anregungen für Ihre eigene Optimierungsarbeit.

Danach wird es noch konkreter!

Gemeinsam analysieren die Teilnehmer/-innen und eResult Berater Ihre mobile Anwendung(en), Ihren gewählten Ansatz für Responsive Webdesigns und auch diejenigen der anderen Teilnehmer/-innen – quasi in einer moderierten, expertenbasierten Gruppenexploration.

So wird das zuvor vermittelte Wissen angewendet, vertieft und im Team werden für jeden Teilnehmer ganz konkrete Optimierungsmaßnahmen erarbeitet.

Dabei wird auch verdeutlicht in welcher Form Erkenntnisse aus Usability-Analysen aufbereitet und dokumentiert werden sollten. Anja Weitemeyer und Ole Kleinert stellen zudem einen pragmatischen User Centered Design Ansatz vor und beschreiben auf Wunsch auch Möglichkeiten zur toolbasierten Erstellung von Scribbles, Wireframes und Prototypen bzw. Dummys für mobile Anwendungen.

Ihre Vorteile, Ihr Nutzen …

Sie werden am Ende des Workshops ganz konkrete Optimierungen für Ihre Anwendungen mitnehmen, Optimierungen die die Zufriedenheit Ihrer Nutzer & Kunden steigern und folglich zu mehr Umsatz führen. Zugleich lernen Sie die relevante Guidelines und unterschiedlichen Usability-Methoden und Verfahren für die Analyse von mobilen Anwendungen bzw. Responsive Webdesigns kennen, und können damit ausgestattet sowohl eigene Analysen durchführen als auch entsprechende Leistungen bei UX-Agenturen anfragen und deren Angebote besser vergleichen.

Ach ja, fast vergessen:

Anja Weitemeyer und Ole Kleinert stellen Ihnen in dem Workshop auch einen Eye-Tracker vor, mit dem Blickverläufe auf Tablets und Smartphones gemessen und in Form von Heatmaps ausgewiesen werden können. Ein tolles Gerät!

Anja Weitemeyer leitet als Senior UX Consultant & Managing Partner das eResult Büro in Hamburg. Seit 2006 berät sie Kunden aus unterschiedlichen Branchen bzgl. User Centered Design und aktuellen Marktforschungsthemen. Als Key Accounter für den Baur-Versand, E.ON, CEWE Color, Opel und hotel.de ist sie ganz nah am Kunden.

Die Erschließung neuer Testobjekte mit dem Fokus auf mobile Geräte wie Smartphones, Tablets gehört ebenfalls zu den Aufgaben von Frau Weitemeyer. Die eResult Usability-Labs sind dafür mit einem mobilen Eyetracker und Dokumentenkameras bestens ausgestattet.

Ole Kleinert verbindet als User Experience Consultant sein frisch erworbenes methodisches Wissen mit den Erkenntnissen seines Psychologie Studiums, um die Schnittstelle der Mensch-Maschine-Interaktion zu optimieren und weiter zu entwickeln. Neben klassischen Desktopanwendungen beschäftigt er sich intensiv mit Tablets und Smartphones, welche besondere Herausforderungen aber auch Chancen hinsichtlich Display und Bedienung bieten.

Eine Grundlagenstudie zum Thema „Mobile Shopping“ macht Herrn Kleinert zum Experten in diesem Bereich. Er ist im Frankfurter Büro von eResult tätig und verantwortlich für den mobilen Eyetracker, der im Workshop live präsentiert wird.


Fällt leider aus – Workshop 2 – Do., 22. Mai, 09:00-13:00 Uhr

Geschäftsmodellierung mit dem Business Modelling Starter Kit

Henning Breuer

Der Workshop führt ein in die Modellierung neuer Unternehmensgründungen. Er befähigt die Teilnehmenden, mit einem Business Modeling Starter Kit und kundenzentrierten Konzeptionsmethoden selbst Workshops zur Geschäftsmodellierung zu moderieren.

Sie lernen, durch eine fundierte und systematische Variation und Erweiterung der grundlegenden Komponenten wie Wertversprechen, Kunden-Kontaktpunkte Ertragswege und Geschäftspartner Neugründungen zu fokussieren und Investoren zu überzeugen.

Mit Fragen, Beispielen, Vorlagen und in Szenarien durchlaufen Sie alle notwendigen Entwicklungsschritte bei Auf- oder Umbau neuer Unternehmen. Die Teilnehmenden haben die Möglichkeit, im Vorfeld eigene Geschäftsideen vorzuschlagen, von denen ein bis zwei als Beispiel im Workshop bearbeitet werden.

Prof. Dr. Henning Breuer ist Gründer von UXBerlin – Innovation Consulting (www.uxberlin.de) und berät seit 2001 vor allem große Technologieunternehmen zu Innovationstrategie und Human-Centered Design.

Er ist Professor für Wirtschafts- und Medienpsychologie an der Hochschule für Medien, Kommunikation und Management und Gastprofessur an der Graduate School of Global Information and Telecommunication Studies der Waseda University Tokyo. 2008 bis 2012 hat er für die Telekom Innovation Laboratories hat er als Interim Manager / Direktor Forschung und Innovation Kompetenzen in User-Driven Innovation, Corporate Venturing und Technologieradar mit Schwerpunkt Japan & Südkorea aufgebaut.


Workshop 3 – Do., 22. Mai, 09:00-13:00 Uhr

Developing User Experience Design – So leicht ist Frontendentwicklung für Konzepter und Designer heute

Jeremias Dombrowsky, Cornelia Erbs

Kurzbeschreibung:

Prototypen und Wireframes in HTML und CSS zu erstellen, ist nicht nur einfacher, als viele glauben. Es ist die unausweichliche und rosige Zukunft für User Experience Designer! Wir zeigen, wie man es lernen und in die tägliche Arbeit einbinden kann.

Die Workshopteilnehmer erlangen erste Grundkenntnisse in HTML und CSS und lernen Tools und Frameworks (z. B. Bootstrap) kennen, um Prototypen zu erstellen, die bis zum finalen Produkt weiterentwickelt werden können.

Ein besonderes Augenmerk wird darauf gelegt, wie der Lernprozess nach dem Workshop weiter geht: Wir nennen Quellen und Ressourcen, die helfen, so effektiv und schnell wie möglich das Wichtigste zu lernen, um die neuen Kenntnisse im Berufsalltag produktiv einsetzen zu können.

Detailbeschreibung:

Die Anforderungen an Konzepter und Designer waren nie höher: Responsive Design, Mobile First, Content First und Offline First, Touch Gestures, Animationen und neue Interaction Patterns sind zwar sinnvoll und machen Spaß, doch leider sind sie kaum mit bisherigen Arbeitsweisen und herkömmlichen Tools zu vereinbaren.

Die meisten Agenturen reichen abstrakte und statische Zwischenergebnisse von oben nach unten, von Abteilung zu Abteilung weiter. Dass dabei ein Großteil der Arbeit von Konzepter, Designer und schließlich Entwickler doppelt und dreifach erledigt wird, um endlich dem Kunden ein realistisches Bild des finalen Produktes zu liefern, galt lange als ein notwendiges Übel. Wir wollen das ändern.

Wie fühlen sich Interaktionen und Animationen an? Wie werden Texte gerendert? Was passiert, wenn das Browserfenster kleiner oder größer wird? Kann man die Seite überhaupt sinnvoll mit dem Finger bedienen? Das sind Fragen, die essentiell für die User Experience sind. Sie dürfen nicht erst ganz am Ende des Wasserfalls beantwortet werden.

Mit der zukunftsorientierten Arbeitsweise, die wir vorstellen möchten, steigt man schon sehr früh ins Prototyping ein: mit HTML-Wireframes, die nach und nach zu einem Layout im Browser weiter entwickelt werden. Das bietet für alle Projektbeteiligte klare Vorteile, die wir nennen werden.

Entgegen der allgemeinen Vorstellung ist es heute gar nicht mehr besonders schwer, HTML und CSS zu lernen. Zahlreiche Online-Lernangebote sind inzwischen so weit, dass sie einen guten Einstieg ermöglichen. Prototypen sind in modernen Browsern und mit unkomplizierten Frameworks recht schnell erstellt.

Wir zeigen in dem Workshop, wie der Einstieg in das Thema aussehen kann. Dabei stellen wir Lernplattformen, Tools und Frameworks vor, die besonders für User Experience Designer interessant sind.

„I think everybody in this country should learn how to program a computerbecause it teaches you how to think.“ – Steve Jobs

Bitte mitbringen:

Notebook mit bereits installiertem Google Chrome und Sublime Text 3 (kostenlose Beta: http://www.sublimetext.com/3)

Jeremias Dombrowsky war Creative Technologist für namhafte Agenturen und Unternehmen und arbeitet heute in Festanstellung als Senior Frontend Engineer für das Neue Premium bei XING. Seine Motivation für diesen Workshop: „Wenn UX Designer HTML und CSS lernen, haben Entwickler mehr Zeit zum Programmieren.“

Cornelia Erbs war Senior User Experience Architect für große Hamburger Agenturen, wie Philipp und Keuntje und SinnerSchrader und arbeitet heute als Freelancerin. Sie sagt: „HTML-Wireframing ist so spannend wie Rätsel lösen.“


Workshop 4 – Do., 22. Mai, 14:00-18:00 Uhr (Workshop in English)

UX Strategy – Using Design to Solve Business Problems

Jim Kalbach

Businesses typically view UX design as a tactical activity. More and more, however, companies are turning to UX as a source of strategic growth. As they do so, creating a design strategy and aligning it with business goals becomes essential. For many UX designers this represents a new challenge requiring an expanded skill set.

This workshop provides a solid background for understanding, building and communicating an effective UX Strategy. Through many examples, hands-on activities, and references to relevant literature, you'll learn about this emerging field that is critical to the future of UX.

Workshop Outline:

  • Critical look at what "strategy" is and isn't, and why we need UX strategy
  • A framework for building a UX strategy and aligning with business goals
  • Hands-on exploration of key tools in creating a strategy
  • How to effectively communicate and advocate UX strategy

Testimonials

“Jim took (what I previously felt was) a nebulous concept and gave it a sensible and practical background. He then walked us through, with lots of tips, how to do it and how to deliver it to a client. After the day’s workshop I felt confident that if I apply this tool, I will get value from the outcome.” –Paul Coombs Head of UX, Adfonic Ltd.

“Jim delivers a range of highly valuable and relevant strategies in his workshops in a clear, friendly and engaging manner. You’ll walk away feeling motivated and inspired to put them into use.” -Steven Briffa, Macquarie University, Australia (Apr 2011)

“Jim very effectively surfaced the key design challenges in a lively, engaging, coherent style.” –Tony Russell-Rose, Manager of UX at Endeca (Feb 2011)

Jim Kalbach is a Principal UX Designer with Citrix Online. He holds a degree in library and information science from Rutgers University, as well as a Master’s degree in music theory and composition.

Jim is an active speaker, writer, and instructor on user experience, usability, and information architecture. He helped found local UX groups in Hamburg, as well as organise conferences in Germany and Europe. Jim is the author of the book Designing Web Navigation (O’Reilly, August 2007). He blogs at experiencinginformation.com.

@jimkalbach


Workshop 5 – Do., 22. Mai, 14:00-18:00 Uhr

Kundenworkshops lebendig und produktiv gestalten

Stefan Freimark

Sie kennen das: Unproduktive Brainstorming-Runden, unergiebige Zielgruppendiskussionen oder unklare Prioritäten bei den Anforderungen.

Stefan Freimark zeigt, wie Sie mittels Kartenabfrage die Stimmung in einer Gruppe aufnehmen und sichtbar machen, wie Sie Personas in einem Workshop einsetzen können, wie Sie schnell viele Ideen finden, und wie Sie Anforderungen priorisieren können. Indem Sie die Übungen selbst ausprobieren, lernen Sie, diese in Ihren eigenen Workshops einzusetzen.

Darüber hinaus erhalten Sie viele Tipps zu Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung von Kundenterminen.

Der Workshop ist für Einsteiger und fortgeschrittene Konzepter geeignet.

Stefan Freimark (DE) arbeitet als Senior-Konzepter bei der Aperto AG in Berlin. Außerdem ist er Dozent an der Good School in Hamburg und Mitorganisator des UXcamp Europe.

Seine Spezialität sind komplexe Informationsportale und Anwendungen, von der strategischen Beratung und dem „Big Picture“ bis zu den kleinsten Details. Stefan war sowohl auf der IA Konferenz 2010 als auch 2012 einer der Publikumspreisgewinner „Beste Präsentation“. In seiner Freizeit baut er gerne seine Film- und Serienkenntnisse aus.


Workshop 6 – Do., 22. Mai, 14:00-18:00 Uhr

Responsive Prototyping mit Axure 7 – Mit den neuen Features von Axure 7 coole "Responsive Prototypes" bauen

Rolf Schulte Strathaus

Kurzbeschreibung:

Schon Erfahrung mit Axure?Aber noch nicht so fit mit Axure 7? Neugierig, wie einfach Responsive Websites mit Axure 7 erstellt werden können? Noch keine Ahnung von Repeater Widgets?

Der Workshop zeigt in praktischen Übungen die neuen Features von Axure 7. Wir bauen Responsive Websites und nutzen das neue Repeater Widget für Produktlisten. Wenn noch Zeit ist, schaffen wir auch noch ein Parallax-Beispiel. Voraussetzung sind solide Axure-Grundkenntnisse und ein Laptop mit bereits installiertem Axure 7.

Detailbeschreibung:

Axure RP ist ein sehr mächtiges Werkzeug, um High-Fidelity-Prototypen zu bauen. Mit dem neuesten Release (Axure 7) kann Axure noch mehr, besonders für Responsive Websites.

Der Workshop richtet sich an UX-Designer, Interaction Designer, Konzepter, die Axure schon gut beherrschen und die schnell die neuen Möglichkeiten von Axure 7 in ganzer Tiefe verstehen wollen. In praktischen Übungen werden Problemstellungen aus dem folgenden Themenkomplex behandelt:

Neue Features von Axure 7 :: Responsive Websites :: Adaptive Views :: Repeater Widget :: "Funktionen" in Axure :: Parallax Effekte

Was genau behandelt wird, ergibt sich im Workshop aus den Interessen der Teilnehmer.

eparo ist der offiziell anerkannte Schulungspartner von Axure für den deutschsprachigen Raum.

Stichworte:

Axure RP 7, Prototyping, User Experience Konzeption, User Interface Design, Interaction Design

Dr. Rolf Schulte Strathaus ist Gründer und Geschäftsführer der User Experience Agentur eparo GmbH in Hamburg. Dort entwickelt er nutzerzentrierte Produktkonzepte für Webservices, Software und mobile Applikationen. Ein wichtiges Anliegen ist dabei immer die Einbindung der Nutzer in den Entwicklungsprozess. Effiziente Usability-Tests (auch für mobile Endgeräte) gehören daher zum Standard-Repertoire von eparo.

Darüber hinaus ist Rolf einer der weltweit sechs zertifizierten Schulungsleiter der Profi-Prototyping- Software Axure. Sein professionelles Interesse gilt der Entwicklung erfolgreicher digitaler Produkte und Services und der Rolle der unbewussten Wahrnehmung.

Vor der Gründung von eparo war Rolf Creative Director bei Interone. Weitere Stationen: Key Account Manager für Kabel New Media und Abteilungsleiter bei der Germanischer Lloyd AG.

Rolf hat in Hamburg Schiffbau studiert und in Berkeley, USA, promoviert. Wie Schiffbau und Informationsarchitektur zusammenpassen, beantwortet Rolf gerne in einer Pause.


Workshop 7 – Do., 22. Mai, 14:00-18:00 Uhr

Million Dollar Ideation – Gute Frage. Super Ideen.

Oliver Gerstheimer

Ein praktischer Nachmittag mit scharfen Heureka-Erkenntnisse zur Ideenfindung – ja, nein, jein, yep: eine praktische Aufklärung, Innovationseinordnung und Management-Demystifizierung eines verlernten und seltenen Handwerks ist das Ziel. 

Kurz: was klappt und was eben nicht und warum!

Mach es häufig allein dann wirst Du gut, mach es im Team dann wirst Du besser, mach es als Projekt im Unternehmen und es scheitert. Fülle es in die modernen Schläuche UX-Design, Business-Modelling, Hybrid- oder Design-Thinking, Open-Ideation, Radical Innovation oder Limbic-Marketing – or what ever – es bleibt die gleiche Herausforderung und das gleiche Risiko des überwiegenden Scheiterns dieser Ideation-Teams, die falsche Idee richtig weiterentwickelt zu haben oder umgekehrt. Geselle oder Meister der Ideen, das ist eine Frage: Nur der Erfolg im Markt zählt schlussendlich: es ist die ehrliche One-Shot-Operation ohne Ausrede am Schluß. Von der Idee bis zum Roll-Out! Ehrliche Ideenproduktion ist geil, meist superschlecht bezahlt, politisch gefährlich und angreifbar, sexy und groovy und man braucht Ausdauer & Passion im Denkhandwerk.

 

Basierend auf einem sprudelnden Mix aus Best-Practice und wissenschaftlichen Grundlagen zur typischen menschlichen Wahrnehmung, Kreativität, zur Entwurfslehre und dem Komplexitätsmanagement werden wir dem „Mysterium“ der Million Dollar Ideation gemeinsam und zynisch-spaßvoll aber exakt auf den Grund gehen. Praktisch werden wir mal eben "ein paar Million Dollar Ideas" generieren und Formate kennenlernen die ein Garant für einen gutes, nachhaltiges Ideen-Management sind.

Der Ideen-Produktionsprozess von der „Einwort-Idee, über die Ein-Satz-Idee bis zur Skizze und zum ausgefeilten Produkt-Konzept oder Business-Model-Design“ wird schrittweise aufgezeigt mit den wichtigsten sieben Faustregeln für den kollaborativen Team-Erfolg im Ideation-Alltag.

Einzig und allein zählt aber die entscheidende „Richtige Frage“, die zu Beginn gestellt werden muss bei jeder Ideation. Hier entscheidet sich ob alle Beteiligten Stakeholder mit voller Kraft und Leidenschaft in die falsche oder richtige Richtung unterwegs sind und auf Teufel komm raus Sex oder Selters produzieren! Mehr als acht von zehn Projekten fahren mit voller Kraft in die falsche Richtung. Grundsätzliche sind Einfälle, also Ideen definitiv nichts wert. Wie der Rohdiamant müssen Sie durch Profi-Teams ausdauernd und feinsinnig zu einem „Feuer" geschliffen werden, um zum einzigartigen Brilliant zu werden. 

 

Ideation: was es ist, wie es geht und warum man es Privat wie im Business trainieren sollte, darum geht es in dem Workshop. Lerne Dich und Deine Rolle, Deine Fähigkeiten und Dein Wissen besser kennen – und insbesondere die Chancen und Limitationen im geschäftlichen Team- und Projektumfeld.

Folgende 25 Fragen sind für ein „Ideation-Management“ mehr oder weniger essenziell. Kreativ und kritisch werden wir diesen im Workshop gemeinsam auf den Grund gehen:

 

Wer war denn gleich nochmal die Expertenfakultät für systematische Ideenfindung und Neuigkeitenproduktion?

Warum bin ich Geselle oder Meister im Ideenhandwerk und kann man Ideen-Druide oder iProfessor werden?

Warum verschwinden Ideen in Unternehmen oder sind einfach im nächsten Jahr nicht mehr aufzufinden?

Warum macht Ideenfindung im Team viel Spaß oder Stress und liefert nie die Million Dollar Idea?

Warum taugt Brainstorming so gar nichts und Mind Mapping ist nur supergeile Wichtigtuerei?

Warum müssen Information-Worker das produzieren von Ideen jeden Tag aufs Neue lernen?

Warum sollten Vorstände nie Einzel-Ideen bewerten und aussuchen ohne Ideenlandschaft?

Warum geht Erfolg nicht ohne "Occams Messer" und den „Systematischen Zweifel“?

Wie manifestiert man Ideen im Flow der Gedanken und im Neid der anderen? 

Wie zähmt man wirklich bösartige Fragestellungen mit supergeilen Fragen?

Wann sind Ideen „Remarkable“ – also merkfähig und wiederkommend?

Was bin ich eigentlich für ein Ideentyp und Kreativitätscharakter?

Was verflixt ist eigentliche eine Idee und wie stellt sie sich dar?

Wo geht eine Idee eigentlich genau hin wenn man Sie hatte?

Wie kann man im Team in 2 Stunden 250 o.k. Ideen haben?

Warum ist ein Tag ohne eine Idee ein verlorenen Tag?

Warum werden die besten Ideen meistens zerstört?

Wie macht man eigentliche Idea-Prototyping?

Wann ist eine Idee eine gute oder schlechte?

Wie entliebt man sich von eigenen Ideen?

Was passiert wenn man 1000 Ideen hat?

Warum ist ein Idee alleine nichts wert?

Warum braucht man ein Ranking?

Was ist genau Idea-Clustering?

Was ist der letzte Schliff?

 

ERGO: „Nulla dies sine idea“: Das Leben ist definitiv zu kurz, um schlechte Ideen zu entwickeln – wir können es jeden Tag ändern mit einer guten Idee und mehr Wissen und Erkenntnissen darüber.

Wir sehen uns bei den 4 Stunden. Cheers und bis bald. 

Oliver Gerstheimer (42) ist seit 15 Jahren Fährtensucher in der Digitale Galaxy und passionierter Evangelist eines “User-Centered-Design“. 2001 gründete er die chilli mind GmbH – ein scharfer Think Tank für die Planung, das Design und die Implementierung Digitale Neuprodukte. Expertise ist das UX-Design und komplexe Informationsarchitektur. Von 2002-2008 war Oliver zudem Leiter des Postgraduiertenstudiengangs „Mobile Application Design“ an der Zürcher Hochschule der Künste sowie je zwei Jahre Dozent an der KHS Kassel und an der HAWK Hildesheim für Design-Thinking zwischen 2009-2011. Oliver studierte Produktdesign sowie Technologie- & Innovationsmanagement an der Universität Kassel. 


Fällt leider aus – Workshop 8 – Do., 22. Mai, 09:00-13:00 Uhr

Branded Interaction Design – Markenprofilierende Interaktionen planen und gestalten.

Dr. Carsten Totz

Die Informationsarchitektur der Website, der Checkout-Prozess beim Online-Shopping, die Formulargestaltung bei Login- und Download-Prozessen, die Reaktion auf eine Kunden-E-Mail –Interaktionen zeigen die Seele und den Charakter einer Marke, Interaktionen sind die Handschrift einer Marke. Unabhängig davon, ob sie bewusst und im Sinne der Marke, oder eher isoliert und unabhängig von ihr gestaltet  sind - Interaktionen machen Marken. 

Aufgabe des Marketing bzw. der Markenführung ist es, Interaktionen zu gestalten, die zu schlüssigen und kohärenten Markenerlebnissen führen. Der von think moto entwickelte Branded Interaction Design (BIxD) Prozess garantiert die Entwicklung derartiger Markenerlebnisse und -interaktionen. Auf Basis einer ganzheitlichen Berücksichtigung der Nutzer-, Geschäfts- und Markenperspektive werden mithilfe der Methoden und Tools von BIxD Interaktionen konsequent im Sinne der Marke gestaltet.

Der Workshop macht die Teilnehmer mit dem Branded Interaction Design Prozess vertraut. Anhand eines Cases lernen die Teilnehmer über verschiedene praktische Übungen die strategische Positionierung einer Marke sukzessive in die verschiedenen Facetten eines digitalen Markenauftritts zu überführen - von der großen Markenidee bis hin zu Mikrointeraktionen. 

Die Workshop-Teilnehmer lernen so, (digitale) Markeninteraktionen zu konzipieren, die nicht nur den Bedürfnissen der Nutzer im Sinne der Usability gerecht werden, sondern die Marke nachhaltig im Wettbewerb profilieren können - digitale Interaktionen als strategisches Instrument der post-digitalen Markenführung.

Dr. Carsten Totz ist Strategy Director bei der strategischen Designagentur think moto GmbH in Berlin. In dieser Rolle verantwortet er bei think moto alle marken- und kommunikationsstrategischen Aufgaben. Nach seiner Promotion im Bereich Digitaler Markenführung 2005 an der Uni Münster arbeitete Carsten als Marken- und Digitalstratege für The Brand Union und DDB Tribal in Hamburg, MetaDesign in Berlin, sowie freiberuflich für namhafte deutsche Agenturen. Carsten hat international zahlreiche Beiträge zu Fragen der webbasierten Kundeninteraktion und Markenführung veröffentlicht und zwei iF Design Awards gewonnen.